A

Absatz Beginn eines neuen Abschnitts im laufenden Text; kann durch eine Leerzeile, Einzug, Initiale oder ein typografisches Element hervorgehoben werden.

Acrobat Bekannt in der Anwendung Acrobat Reader; eine von Adobe Systems entwickelte komplexe Software für den medienunabhängigen Austausch elektronischer Dokumente. Über spezielle Softwaremodule werden die Bild- und Textdaten sowie Layout-, Grafik- und Farbdaten in das Portable Document Format (PDF) übertragen und können dann mit dem Softwareelement Reader gelesen werden.

Andruck Probedruck mit Originallithos auf speziellen Andruckpressen zur Kontrolle der Ton- und Farbwerte und zum Abstimmen mit der Vorlage. Der Andruck ist Druckausfallmuster für den Kunden und Arbeitsvorlage für den Auflagenfortdruck. Wenngleich ein Andruck genauer ist, wird heute aus Kostengründen häufig ein Proof eingesetzt.

Andruckskala Bei einem Andruck hergestellte Einzel- und Zusammendrucke der verschiedenen Prozeßfarben; meist besteht eine Andruckskala aus 4 einzelnen Bilddarstellungen (Farbauszug) sowie drei Zusammendrucken: Cyan (C), Magenta (M), Zusammendruck C + M, Yellow (Y), Zusammendruck C + M + Y, Schwarz (K), Zusammendruck C + M + Y + K.

Auflage Höhe der Stückzahlen des Druckobjekts. Die Stückkosten verringern sich bei steigender Auflage.

Auflösung Feinheit der Wiedergabe von Bild oder Text. Die Darstellung wird meist mit der Anzahl der Punkte, Linien, Dots oder Pixel pro cm oder Inch beschrieben. Je feiner die Auflösung ist, umso mehr Punkte pro cm werden für die Ausgabe verwendet. 1. Abtastauflösung: Sie gibt an, wie detailgenau der Scanner einzelne Elemente sieht (erfassen kann). Ein Flachbettscanner mit 600 dpi teilt ein Quadrat von 1 inch Kantenlänge in 600 x 600 Zellen (= Bildpixel) auf. Für einen Quadratzentimeter sind das 236 x 236 = 55.696 Bildpixel. 2. Grauwertauflösung/Farbwertauflösung/Datentiefe: Sie gibt an, welche Helligkeitsunterschiede bzw. Farbwertunterschiede (= wie »farbig«) der Scanner sieht. Jeder Grauwert wird einer bestimmten Stufe zugeordnet und erhält einen »Wert«. Jede bestimmte Farbe erhält einen entsprechenden »Grauwert« pro Farbe. Werden beispielsweise 8 Bit Auflösung pro Farbe erfasst, so sind dies (bei 3 Farben RGB) 256 x 256 x 256 = 16,7 Mill. Farbnuancen. 3. Ausgabeauflösung: Feinheit der Wiedergabe einzelner Tonstufen bzw. Graustufen der erfassten und verarbeiteten Bildelemente.

Ausschießen Mehrseitige Druckerzeugnisse wie z.B. Broschüren, Kataloge oder Bücher werden in der Regel nicht als Einzelseiten gedruckt, sondern zu sogenannten großformatigen Druckformen à 2, 4, 8, 16 oder 32 Seiten zusammengestellt. Beim Ausschießen werden die einzelnen Seiten eines Druckerzeugnisses unter Berücksichtigung verschiedener Regeln und Gesetzmäßigkeiten wie Seitenreihenfolge und Seitenlage etc. manuell oder digital zu ganzen Druckformen zusammengestellt und mit den für den Druck notwendigen Hilfszeichen wie Schnitt- und Falzmarken etc. versehen.

B

Beschnitt Normalerweise wird in etwas größerem Format gedruckt. Die Bogen werden dann ringsum beschnitten. Vor allem bei randabfallendem Druck (angeschnittenes Format) ist Beschneiden unumgänglich. Den abzuschneidenden Teil nennt man Beschnitt.

Bildbearbeitung Elektronisches Manipulieren vorhandener Bilddaten. Die Bildbearbeitung wird am Computerbildschirm vorgenommen und kann auch partiell erfolgen.

Bildkompression Um Digitalbilder platzsparend zu speichern, werden die Daten komprimiert. Die eingesetzten Komprimierungsverfahren führen jedoch häufig zu einer mehr oder weniger starken Verschlechterung der Bildqualität.

Binden Oberbegriff für alle Vorgänge, bei denen aus Einzelteilen (Falzbogen und/oder Einzelblätter) eine Broschüre oder ein Buch gefertigt wird.

Bildvorlagen Durchsichtsvorlagen: Am besten geeignet sind Diapositive in den Formaten: 4/5, 6 x 6 oder 24 x 36. Auch Farbnegative können reprografiert werden, sind aber schwieriger in der Qualitätsbeurteilung als Positive. Aufsichtsvorlagen: Fotos, Bilder, Prints etc.

Bit(Binary digit)Kleinste im Computer verarbeitete digitale Dateneinheit, die nur dem Wert 1 oder 0 (binäres System) entsprechen kann.

Bitmap Eine Datei, in der die Bildpunkte in einer Matrix angeordnet sind. Durch diese geometrische Aufteilung der Pixelpunkte („Schachbrett“) lassen sich Texte und Bilder in unterschiedlichen Auflösungen und Abstufungen zusammensetzen.

Blindprägung Im Buch- oder Hochdruckverfahren werden Signets, Bilder etc. ohne Verwendung von Farbe in Papier oder Karton geprägt. Das Abbild ist als Erhöhung im Bedruckstoff zu erkennen.

Blitzer Differenzen (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Druckprodukte oder bei Schneidefehlern an angeschnittenen Flächen oder Bildern.

Blocksatz Rechts und links auf Spaltenbreite bündig ausschließen.

BPS Bits pro Sekunde; Geschwindigkeit, mit der Daten über ein Modem oder eine ISDN-Karte übertragen werden.

Browser Software zum Navigieren im World Wide Web; die bekanntesten Vertreter dieser Softwaregattung sind der Netscape Navigator und der Microsoft Internet Explorer.

Byte EDV: Zusammenfassung von 8 Bits als kleinste adressierbare Speichereinheit. Mit 8 Bits oder 1 Byte sind 28 = 256 alphanumerische Zeichen darzustellen. Weitere Größen: 210 Byte = 1024 Byte = 1 KB (Kilobyte); 210 KB = 1024 KB = 1 MB (Megabyte).

C

CMYK Cyan, Magenta, Yellow, Kontrast (Schwarz). Einzelfarbauszüge der Prozessfarben, zur Erzeugung einer gedruckten 4-farbigen Abbildung. Als separierter, digitalisierter Datenbestand für die verschiedenen Bebilderungstechnologien im Printbereich notwendig. Der CMYK-Modus basiert auf der subtraktiven Farbmischung.

Color-Management-System (CMS) Software, die entweder auf Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einen geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme, das heißt, es stimmt Eingabe- und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.

CTF (Computer to film) Die komplette Druckform wird digital erstellt und am Bildschirm ausgeschossen. Über einen Filmbelichter gelangen die digitalen Daten auf einen Film, welcher dann zur Druckformerstellung verwendet wird.

CTP (Computer to plate) Das digitale Druckbild wird nicht mehr über einen Film auf die Druckplatte übertragen sondern direkt auf die Druckplatte belichtet.

Computer to Press Bebilderung einer permanenten Druckform mit digitalen Daten innerhalb der Druckmaschine.

Corporate Identity (CI) Gesamtheitliches Denken, etwa innerhalb einer Firma in Richtung eines einheitlichen, unverwechselbaren Auftritts. Ein wichtiger Bestandteil der CI ist das äußere Erscheinungsbild, das Corporate Design (CD).

Cross Media Cross Media oder auch Cross-Media Publishing definiert sich als Sammelbegriff für ausgabenneutrales Datenhandling zur Aufbereitung von Texten und Bildern für unterschiedliche Medienformen, wie Printprodukte, CD-ROM und Onlinesysteme. Cross Media setzt die Erzeugung von medienneutralen Daten in einem perfekt vernetzten System der Medienanbieter voraus. Crossmediale Arbeitsprozesse erfordern bei allen beteiligten Unternehmen Anpassungen und Kooperationen für den Publishingprozess.

D

Datenkomprimierung Verdichtung von Datenpaketen wie z.B. großen Bilddateien, die durch bestimmte Algorithmen zum Zweck der Verringerung von Übertragungszeiten und Einsparung von Speicherplatz komprimiert werden. Durch diesen Prozess können Datenpakete von »unwichtigen«, unnötigen oder sich wiederholenden Daten befreit und später wieder als »volle« Datei rekonstruiert werden.

Datenträger Diskette, Wechselplatte, externe Festplatte, MOD, CD-ROM, etc. Texte und kleinere Datenmenge werden auf Diskette oder Wechselplatte gespeichert. Optische und magnetische Datenträger dienen der Archivierung.

Desktop Publishing (DTP) Heute auch Electronic Publishing genannt, bedeutet sinngemäß das »Drucken auf dem Schreibtisch«. Möglichkeit zur Text-, Grafik- und Bildverarbeitung mit geeigneten Personalcomputern und Programmen (Software), einem Scanner zur Eingabe von Bildern sowie zur Ausgabe einen Laserdrucker. Komplette Druckseiten (Ganzseiten) sind am Bildschirm mit vorhandenen Texten (erfasst mit einem Textverarbeitungsprogramm), mit Grafiken (elektronisch gezeichnet mit einem Paintprogramm oder über Scanner eingelesen) und Bildern (erfaßt im Scanner und mit Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet) zu gestalten. Dazu werden Layoutprogramme eingesetzt. Professionelle Systeme setzen zur Ausgabe Belichter und andere High-End-Systeme in verschiedenen Technologien (Computer-to-film, Computer-to-plate, Computer-to-press u.a.) ein.

Digitaldruck Beim Digitaldruck wird ab digitalen Daten aus vier Düsen (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) bzw. sechs Düsen (zusätzlich lightcyan und lightmagenta für bessere Detailwiedergabe und größerer Farbraum) direkt auf das Material gedruckt, es werden also weder Filme noch Druckplatten benötigt. Der Digitaldruck ist ähnlich dem Inkjet-Verfahren und eignet sich vor allem für Kleinauflagen und personalisierte Mailings.

Digital-Proof Digitaler „Andruck“ aus dem Computer. Der Proof hat den Vorteil, daß dafür weder Filme noch Druckplatten belichtet werden müssen.

DNS Elektronisches „Telefonbuch“, das einen Rechnernamen (Domain-Name) in IP-Adressen umsetzt.

Domain-Name Symbolischer und weltweit einmaliger Name eines Internet-Teilnehmers, der mit Hilfe eines Name-Servers per DNS in IP-Adressen umgewandelt wird.

Download Beschreibt die Übertragung von elektronischen Daten eines Dokuments von einem Computer auf die Speicherressourcen eines anderen Computers. Die somit übertragenen Daten können dauerhaft gespeichert werden. Voraussetzung für das erfolgreiche Downloading sind kompatible Formate und Umgebungsapplikationen der kommunizierenden Computer.

Druckabnahme Kontrolle des Auftraggebers über die Druckqualität direkt an der Druckmaschine zu Beginn des Auflagendrucks.

Druckbogen Beim Auflagendruck ein meist mehrere Seiten umfassender Papierbogen, der beim Bogendruck anschließend gefalzt und danach geheftet oder gebunden wird. Beim Rollendruck erhält man in der Regel bereits gefalzte Bogen.

Drucknutzen Um das Papierformat besser ausnutzen zu können und um kostengünstiger und schneller produzieren zu können, druckt man häufig in mehreren Nutzen. Dabei sind auf einem Druckbogen mehrere Nutzen angeordnet, die dann erst beim Beschneiden getrennt werden.

Duktus Charakteristische Linienführung einer Schrift.

Duplex Der 2-farbige Druck auf digitalen Einzelblatt- und Endlosdrucksystemen. Die verwendeten Farben können variieren.

Durchschuß Abstand zwischen den Zeilen, gemessen von Schriftunterkante zu Schriftunterkante in Punkt oder Millimeter.

E

E-Business Electronic Business, elektronisches Geschäft. Die elektronische Unterstützung aller Geschäfts-, Interaktions- und Kommunikationsprozesse zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern über elektronische Netze.

E-Mail elektronische Post; schriftliche Form der Kommunikation im Internet; bietet die Möglichkeit, neben Textbotschaften Dateien oder Programme zu übertragen (Attachments).

EPS Encapsulated PostScript. Ein von Adobe für die Weitergabe von Daten entwickeltes Grafik- bzw. Bilddatenformat mit Pixel- und/oder Vektordaten, das sich für das Einbinden von Strichgrafiken oder Bildern in größere PostScript-Dokumente eignet; es besteht aus einem Header, der für die Ausgabe auf PostScript-Belichtern oder -Druckern relevante Informationen (u.a. Rasterweite, -winkelung und -punktform etc.) enthält, sowie einem PostScript-File mit den eigentlichen Bildinformationen; zusätzlich zu dieser Bildbeschreibung beinhaltet das Format ein niedrigauflösendes Bild (bei PCs meist ein TIFF-Bild oder ein Bild im Windows Metafile Format, WMF; beim Mac ein Bild in TIFF- bzw. PICT-Format) für die Bildschirmdarstellung.

Euroskala Normfarben (Yellow, Magenta und Cyan), die im Zusammendruck mit Schwarz optimal die Farbnuancen des Originals wiedergeben.

F

Farbauszug Entsteht durch die Aufrasterung eines Farbbildes beim Scannen in die Grundfarben Yellow, Magenta, Cyan (Euroskala) und Schwarz (Tiefe). Im Zusammendruck der 3 Farben plus Tiefe wird wieder der ursprüngliche Eindruck des Halbtonbildes erzeugt.

Farbkalibrierung Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten sämtliche eingesetzten Geräte, etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, aufeinander abgestimmt sein, so dass sie nummerisch festgelegte Werte für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz übereinstimmend darstellen.

Firewall Schutzmechanismus, um unbefugte Zugriffe aus dem Internet auf das eigene Netzwerk zu unterbinden.

Flachdruck Druckverfahren, bei denen die druckenden und nichtdruckenden Stellen der Druckform in nahezu einer Ebene liegen. Die druckenden Stellen der Druckplatte werden so präpariert, daß sie die (fette) Druckfarbe annehmen und Wasser abstoßen; die nichtdruckenden Stellen reagieren entgegengesetzt. Zum Flachdruck zählen der Offsetdruck, Steindruck und Lichtdruck.

Formate Breite x Höhe (Querformat, Quadrat, Hochformat). Die DIN-Normformate haben ein bestimmtes Teilungsverhältnis. Das Ausgangsformat A 0 ist ein Rechteck mit 1 m2 Flächeninhalt. Es gibt drei aufeinander abgestimmte Normalformatreihen: Die A-Reihe: Sie ist die Grundlage und bezeichnet die fertiggeschnittenen Formate wie z.B. A 4 Briefbogen, A 5 Memo, A 6 Postkarte. Die B-Reihe: Die B-Reihe bezeichnet die unbeschnittenen Formate. Sie sind grösser, weil erst nach dem Drucken, Falzen und Binden der Beschnitt auf ein A-Reihen-Format erfolgt. In der B-Reihe gibt es ebenfalls Kuverts und Hüllen. Sie sind grösser als die C-Reihe. Die C-Reihe: Sie liegt zwischen der A- und B-Reihe und bezeichnet die gebräuchlichen Formate für Umschläge, Kuverts, Hüllen, Mappen usw. Ein A 4-Prospekt passt in ein C 4-Kuvert etc.

G

Gesperrt Erweiterung der schriftartspezifischen Laufweite. Besonders großer Abstand zwischen den Buchstaben eines oder mehrerer Wörter.

Geviert Satzmaß; schriftabhängig; Rechteck in Höhe und Breite des Versalbuchstabens M. Wird als Ganzes oder als Bruchteil (Halbgeviert, Viertelgeviert) verwendet, um Wortzwischenräume zu definieren.

Goldener Schnitt Der Goldene Schnitt besagt, dass der Mensch die Aufteilung einer Fläche oder Strecke im Verhältnis von etwa 3:5 als besonders harmonisch empfindet. Ein asymmetrisches Teilungsverhältnis, das dem Prinzip des Goldenen Schnitts folgt, wird vom Betrachter auch als natürlich, das heißt in Übereinstimmung mit der Natur, bewertet. Mathematisch gesehen bezeichnet der Goldene Schnitt ein Teilungsverhältnis. Gesamtstrecke a wird so in zwei Teilstrecken unterteilt, dass die größere Teilstrecke b sich proportional zur Gesamtstrecke verhält wie die kleinere Teilstrecke c zur größeren Teilstrecke b.

GPRS (General Packet Radio Service) Unterstützt höhere Übertragungsraten durch paketorientierte Datenübertragung.

Greiferrand Schmaler Streifen an der Druckbogenvorderkante. Im Bogendruck wird der einzelne Druckbogen an der Vorderkante durch Greifer (Greifersysteme) erfasst und durch die Druckmaschine geführt. Der Greiferrand kann nicht bedruckt werden.

Grundlinienversatz Ein oder mehrere Zeichen sind ober- oder unterhalb der Schriftlinie einer Zeile positioniert, zum Beispiel Indexzahlen oder Exponenten.

H

Halbtonbild Schwarzweiß- oder Farbbild, das im Gegensatz zur Strichabbildung alle optisch wahrnehmbaren Grau- und Farbstufen wiedergeben kann. (Muß für den Druck aufgerastert werden.)

Headlines Überschriften.

Heften Die Verbindung gefalzter Bogen zu einem „Heft“ (Broschüre) durch einen Faden (Fadenheftung) oder durch Metallklammern (Klammerheftung).

Hochdruck Druckverfahren, bei denen die druckenden Stellen der Druckform höher liegen als die nichtdruckenden Stellen, z.B. Buchdruck, Flexodruck.

HTML Hypertext Markup Language. Strukturierte, auf SGML basierende Programmierungssprache für Dokumente, die auch im Internet Anwendung finden. Durch HTML können multimediale Dateien durch so genannte Hyperlinks eingebunden und verknüpft werden.

I

ICC In dem Konsortium ICC (International Color Consortium) arbeiten Hersteller von Produkten für die Druckvorstufe zusammen, um das Farbmanagement, das heißt die geräteunabhängige Verarbeitung farbiger Darstellungen, zu fördern. Die Federführung hat die FOGRA (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e.V., München).

ICC-Profil Ein ICC-Profil ist eine zum ICC-Standard kompatible Datei, welche die Farbwiedergabe eines Ein- oder Ausgabegerätes sowie von Farbräumen beschreibt.

Image Der gute Ruf eines Unternehmens trägt ähnlich der Marke zum Unternehmenserfolge bei. Imagepflege ist wesentliches Betätigungsfeld der PR.

Initiale Übergroßer Buchstabe am Anfang eines Absatzes (in alten handgeschriebenen Büchern waren diese Anfangsbuchstaben oft kalligrafische Kunstwerke).

ISDN Bestimmte Art der elektronischen Datenübermittlung per Telefonleitung auch über große Entfernungen. Erfordert im Computer spezielle Boards (Anschlüsse).

J

JPEG Abbildungen benötigen viel Speicherplatz, besonders wenn sie farbig sind und eine hohe Auflösung haben. Verschiedene Verfahren ermöglichen es, durch Kompressionsalgorithmen diesen Platz zu reduzieren, wobei die JPEG (Joint Photographic Expert Group)-Kompression weit verbreitet ist. Dieses Verfahren zerlegt die Bilder in Flächen von 8 mal 8 Pixeln und komprimiert sie mit Hilfe einer diskreten Cosinus-Transformation. Die JPEG-Kompression geht allerdings nicht verlustfrei vonstatten. Je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bildinformationen gehen verloren. Um den Verlust an Information zu beschränken, tut der Anwender gut daran, sämtliche Korrekturen zunächst in dem unkomprimierten Bild auszuführen und es erst dann für die endgültige Speicherung zu komprimieren. Insbesondere ein mehrfaches Komprimieren und Dekomprimieren mit unterschiedlichen Kompressionsgraden kann schnell zu Bildern führen, denen es sowohl an Textur als auch Farbe fehlt.

K

Kalibrierung Die Einstellung von Geräten und Maschinen auf einen Standardwert zur Erzielung gleichmäßiger Ergebnisse. Die Kalibrierung und stabile Arbeitsweise farbverarbeitender Geräte ist zugleich eine Voraussetzung für erfolgreiches Color Management.

Kapitälchen Darstellung von Groß- und Kleinbuchstaben innerhalb einer Schriftgröße durch Variation der Versaliengröße dieser Schriftart.

Kaschieren Bekleben (z.B. des Umschlags eines Buches mit Papier, Folie, Leinen oder Leder).

L

Laminieren Oberflächenbeschichtung eines Druckes zum Schutz z.B. vor Witterungseinflüssen

Laufweite Schriftartabhängig; Abstand der Buchstaben zueinander.

Layout Entwurf (inhaltliches und formales Zusammenspiel von Text und Bild auf einer bestimmten Fläche).

Leerzeile Leerraum zwischen zwei Zeilen, der dem Raum einer Zeile entspricht. (Neuer Textabsatz).

Legende Erklärender Text zu einem Bild oder einer Grafik.

Leonardo Digitale Datenübertragung über das ISDN-Netz mit 128 kbit/sek. Über die im PC oder Mac eingebaute Leonardo-Karte wird die Verbindung zum ISDN-Netz hergestellt. Das standardisierte, weit verbreitete Leonardo-Protokoll garantiert für schnelle Datenübertragung zwischen zwei Rechnern.

Ligaturen Verschmelzen bestimmter Zeichengruppen, so daß der Zeichenabstand verschwindet (fl, fi).

Löcher Zu große Wortabstände (entstehen oft bei Blocksatz in zu schmalen Spalten).

Login Anmeldung an einem Rechner unter Angabe eines Benutzernamens und meist auch eines Paßworts.

M

Macintosh In der grafischen Branche weit verbreitete, von Apple entwickelte und unter MacOs laufende Computerhardware. Für den Mac ist die gesamte grafische Standard-Softwarepalette wie Adobe Photoshop und Illustrator sowie Quark-XPress etc. verfügbar.

Mittelachsensatz Auf Mitte aufgebauter Satz, dessen Zeilen gleichmäßig nach links und rechts auslaufen.

MMS (Multimedia Messaging Service) Unterstützt die Übertragung von Video, Sound und Farbbildern.

Moiré Musterbildung durch unbeabsichtigte Überlagerung von Rasterpunkten (Interferenzen). Kann auftreten bei Reproduktion von bereits gerasterten Bildvorlagen und Karo-Mustern oder bei falsch gewählter Rasterwinkelung.

Multimedia Nutzung unterschiedlicher Arten von Informationsdarstellungen oder Medien in einem Gesamtwerk. Dieses Gesamtwerk wird von einem Computer inszeniert und bezieht den Benutzer interaktiv in den Prozess der Informationsübermittlung ein.

N

Newsgroup Ein Nachrichten- bzw. Diskussionsforum im Usernet in Form elektronischer „schwarzer Bretter“, in der jeder Teilnehmer eine Nachricht hinterlassen (posten) kann.

Newsletter Regelmäßig herausgegebener Informationsdienst, der via E-Mail an eine Vielzahl von Empfängern geschickt wird. Inhaltich hochwertige Newsletter sind ein hervorragendes Instrument zur Kundenbindung.

Nuten Im Gegensatz zum Rillen wird beim Nuten mittels einer Fräse Material abgetragen.

Nutzen Anzahl gleicher Motive auf einem Druckbogen.

O

Oberlänge Der Teil eines Kleinbuchstabens, der über die Höhe z.B. eines kleinen a oder n herausragt.

P

Pantone Farbenstandard der amerikanischen Firma Pantone Inc. Das Unternehmen produziert Farbfächer, liefert Standardfarbwerte für Softwarehersteller und bietet dazu die entsprechenden Druckfarben an. Inzwischen gibt es auch Pantone-Farbfächer für Prozessfarben und für die Simulation von Schmuckfarben mit Hilfe des Vierfarbendrucks. In den USA ist das Pantone-System weit verbreitet, in Europa gewinnt es mit wachsendem Einsatz von DTP-Systemen ebenfalls an Bedeutung.

Papierlaufrichtung Bei der Fliessbandherstellung von Papier liegen die meisten Fasern in der Laufrichtung der Papierbahn, was mehr Reissfestigkeit, mehr Stabilität bewirkt. Das Papier dehnt sich weniger als in der Breite. Für den Bogendruck wird die endlose Papierbahn in Rohbogenformate zerschnitten: als Schmalband (SB) oder als Breitband (BB), was je nach Druckformat, Falzart usw. schon bei der Papierbestellung berücksichtigt werden muss.

Passer Das genaue Aufeinanderpassen der Filme bzw. der Druckformen beim Mehrfarbendruck. Passerungenauigkeiten ergeben ein unscharfes Gesamtbild oder Farbverschiebungen.

PDA (Personal Digital Assistant) Kleiner, kompakter Handheld-Computer.

PDF Portable Document Format (PDF), medienunabhängiges Dateiformat zum Lesen und Betrachten von elektronischen Dokumenten.

Perforieren Kleine Lochung oder Schlitze in kurzen Abständen (z.B. um einen Teil einer Seite leichter heraustrennen zu können). Der Druckbogen kann in der Druckmaschine, im Buchdruck oder in der Falzmaschine perforiert werden.

Pixel Kurzbezeichnung für Picture Element. Kleinstes Bildelement zur Darstellung von beliebigen Zeichen, Linien und Rasterpunkten, die bei der digitalen Bilddatenerfassung, der -verarbeitung und der -ausgabe sowie am Bildschirm wiedergegeben werden können. Jeder Farbwert wird durch RGB (Rot, Grün, Blau) oder CMYK-Werte (Cyan, Magenta, Yellow/ Gelb, Schwarz) wiedergegeben.

Portal Ein Portal ist eine Internetseite, auf der – oft über einfache Verlinkung – Informationen zu einem bestimmten Thema gebündelt bereit gestellt werden (z.B. regionale Portale über Handwerksbetriebe.

PostScript Software zur Erstellung der PostScript-Datei. Weit verbreitete Seitenbeschreibungssprache im grafischen Bereich.

PostScript-Datei Text und Grafik werden als digitales Seitenlayout, als PostScript-Datei, erzeugt. Die digitale Ganzseite, in der alle Informationen zu Text, Grafik und Bild enthalten sind, ist damit zur Schnittstelle für die digitalen Ausgabegeräte im Prepress-Bereich geworden.

PR Diese Abkürzung steht für Public Relations, im weitesten Sinne Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist ein positives Image. Heute wird von PR auch Erfolgskontrolle verlangt. Gute PR flankiert Vertrieb, Marketing und Personalbeschaffung. Wichtigste Instrumente sind Pressemitteilungen, Geschäftsberichte, Pressekonferenzen, eigene Publikationen, aber auch Veranstaltungen und vor allem gute Themenideen.

Prägung Das Erzeugen eines erhabenen oder vertieften Druckbildes – im Buchdruck durch einen Prägestempel (Prägedruck). Eine Papierprägung ohne Farbe bezeichnet man als Blindprägung.

Printing-on-Demand (PoD) Übersetzt bedeutet PoD „Drucken auf Nachfrage“ – für die Druckindustrie also der Normalfall. Gemeint ist die Produktion von Drucksachen genau zu dem Zeitpunkt und in der Auflage, wie sie gebraucht werden (just in time, JiT). Erst die niedrigen Rüstzeiten im Digitaldruck machten eine JiT-Produktion von Drucksachen profitabel.

Proof Das Proof als Druckvorlage soll dem zu erwartenden Ergebnis des Auflagendrucks sehr weit ähneln und dient gleichzeitig als Entscheidungs- oder Kontrollmittel für den Kunden. Dabei muss sich die Simulation der Druckergebnisse natürlich an verbindlichen Standards, wie z.B. an der Euroskala für den Offsetprozess, orientieren.

Provider Dienstleistungsunternehmen, das einen Zugang zum Internet und den einschlägigen Diensten, wie E-Mail, FTP, WWW und News, ermöglicht.

Proxy Server, der als Zwischenspeicher (Cache) für häufig aufgerufene Webseiten dient, um die Antwortzeiten bei der Anforderung dieser Seiten gering zu halten.

Punkt Typografisches Maß, in dem auch Schriftgrößen angegeben werden. 1 Punkt = 0,3527 mm (DTP-Maß).

R

Raster 1. Satzspiegel. 2. Das Zerlegen eines Bildes je nach Farbanteil in kleine Punkte. Man unterscheidet zwischen feinen und groben Rastern. Rasterwerte werden in Anzahl der Punkte pro Zentimeter bzw. in dpi (dots per inch) angegeben. Ein 48er Raster (z.B. Zeitungsraster) hat 48 Punkte pro Zentimeter bzw. 482=2.304 Punkte pro cm2. Je feiner der Raster, desto besser die Bildwiedergabe. Nicht jeder Raster ist für jedes Papier gleich gut geeignet.

Rasterweite Feinheit eines Rasters als Maß für den Druck auf unterschiedlichen Papieren. Feine Raster mit hohen Frequenzen (zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro Zentimeter) verlangen für den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In Deutschland erfolgt die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in Amerika in lines per Inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien pro Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3600 Rasterzellen pro Quadratzentimeter.

RGB Rot, Grün, Blau. Farbraum der separierten Einzelfarben, die in digitalisierter Form eine farbige Abbildung auf Monitoren, TV-Bildschirmen, Videoaufzeichnungen und auf Datenprojektoren erzeugen. Der RGB-Modus basiert auf der additiven Farbmischung, CMYK dagegen auf der subtraktiven Farbmischung. Eine Umrechnung von RGB-Daten in das CMYK-Datenformat ist für die Ausgabe auf digitalen Drucksystemen erforderlich.

S

Satzarten Blocksatz: Jede Zeile – bis auf die letztes eines jeden Absatzes – richtet sich am linken wie am rechten Rand bündig aus. Linksbündiger Flattersatz: Jede Zeile richtet sich bündig am linken Rand aus. Rechtsbündig: Jede Zeile richtet sich bündig am rechten Rand aus. Mittelachsensatz: Jede Zeile richtet sich zur Mitte aus.

Satzbreite Die maximale Breite einer Zeile oder Textspalte.

Satzspalte Teil des Satzspiegels, der in eine oder mehrere Satzspalten unterteilt ist.

Satzspiegel Der Satzspiegel ist die Festlegung einer Nutzfläche auf dem ausgewählten Seitenformat, die mit dem Satz, d.h. Texten und Bildern etc., gefüllt werden soll. Der Satzspiegel ist in der Regel in mehrere vertikale Spalten aufgeteilt. Bei zusätzlicher horizontaler Aufteilung spricht man von Raster.

Satzsysteme Kombination der Software (Programme) und Hardware (Fotosatzmaschinen oder Satzcomputer). Bei verschiedenen Herstellern können Schriften mit identischem Namen unterschiedlich ausfallen.

Scannen Abtasten von Bildern zur Herstellung von Farbauszügen. Die Bilddaten können digitalisiert und gespeichert werden.

Scanner Einheit zur Digitalisierung von Bildern. Man unterscheidet zwischen Flachbett- und Trommelscannern.

Schrift Schrift wird auch als Font bezeichnet und wird in verschiedenen digitalen Formaten verwendet. Auf dem Macintosh finden vor allem die Adobe Type 1-Schriften verwendung, die PC-Welt mit ihren Windows-Rechnern hingegen arbeitet vermehrt mit TrueType-Schriften.

Schriftschnitt Jede Schrift wird in verschiedenen Schriftschnitten entworfen – normal und kursiv, schmal und breit, von ultraleicht bis extrafett. Alle Schnitte einer Schrift bilden eine Schriftfamilie.

Schöndruck Zuerst bedruckte Seite eines Druckbogens; auf der anderen Seite steht der Widerdruck. Schön- und Widerdruckmaschinen bedrucken beide Papierseiten gleichzeitig.

Scribble Entwurfsskizze, bei der Textzeilen meist nur durch horizontale Linien angedeutet sind.

Siebdruck Eine Art Flachdruck, bei dem die Druckfarbe mit einem Rakel durch ein feinmechanisches Sieb aus Textil, Kunststoff oder Metall gedrückt wird. Die bildfreien Stellen sind auf dem Sieb abgedeckt. Im Siebdruck können auch nichtsaugende Materialien wie Glas, Porzellan, Metall, Holz und Kunststoff bedruckt werden, da sich das Sieb gewölbten Oberflächen anpassen kann. Kunstdrucke im Siebdruck hergestellt, bezeichnet man als Serigraphie.

Stanzen Ausschneiden von Formen aus Papier oder Karton mit Hilfe von Stanzwerkzeugen.

Suchmaschinen Sie sollen dem Benutzer helfen, durch die Eingabe von Stichworten gezielt an benötigte Informationen zu gelangen. Zu den bekanntesten Suchmaschinen gehören Yahoo, Lycos, Google und Altavista.

T

TCP/IP Im Internet verwendetes Protokoll zur sicheren Übertragung von Daten im Internet auch bei schlechten Verbindungen. Das TCP/IP-Protokoll ist Grundvoraussetzung für jegliche Teilnahme an den verschiedenen Diensten des Internet.

Tiefdruck Druckverfahren, bei dem die druckenden Stellen gegenüber den nichtdruckenden vertieft in der Druckform (Zylinder) liegen. In modernen Tiefdruckereien werden die Druckzylinder nicht mehr geätzt, sondern graviert. Text- und Bildinformationen werden digitalisiert und als Daten direkt in die Graviermaschine eingegeben. Der Tiefdruck erfolgt heute in der Regel im Rollendruck bei Papierbahnbreiten von 2,80 Meter und mehr. Er wird für sehr hohe Auflagen gewählt (Zeitschriften, Versandhaus-Kataloge). Zu den manuellen Tiefdruckverfahren zählen der Kupferstich und der Stahlstich.

TIFF Tagged Image File Format. Elektronisches Format zur Erfassung von Bilddaten, das sich auch in einen bitmapbasierenden Workflow übertragen lässt.

U

Überfüllung (engl. trapping): Ein Verfahren, das beim Mehrfarbendruck dafür sorgt, dass sich zwei aneinandergrenzende Farbflächen leicht überlappen, so dass auch bei geringen Ungenauigkeiten in der Bogenmontage keine weißen Stellen (Blitzer) auftauchen. Bei dieser Technik muss stets die hellere Farbe die dunklere Überlappen.

Umbruch Die Verteilung von Text und Bild auf einer bzw. mehreren Seiten.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) Ziel ist es, neue Multimedia-Dienste dank hoher Datenübertragungsraten sicherzustellen.

Unterlänge Der Teil eines Kleinbuchstabens, der unter die Schriftlinie herunterragt (z.B. beim p).

Update Die neuste Version einer Software, die auf dem Markt verfügbar ist und damit die Vorgängerversion, durch Optimierungen im Programm, ablöst. Auch als Begriff für programmierte Abgleichfunktionen gebräuchlich.

V

Vakat Unbedruckte Seite.

Vektorgrafiken Mathematisch digitalisierte Vektorgrafik, deren Anfangs- und Endpunkte in gespeicherter Form vorliegen und die damit ohne Qualitätsverlust in der Größe veränderbar ist.

Versalhöhe Höhe eines Großbuchstabens, angegeben in Millimetern oder typografischen Punkten.

VMS (Video Messaging Service) Unterstützt die Übertragung von Videobildern.

Vollfarbig Der 4-farbige Druck von Abbildungen in CMYK auf digitalen Einzelblatt- und Endlosdrucksystemen.

W

WAP (Wireless Application Protocol) Die WAP-Gateway-Funktion unterstützt den mobilen Zugang zum Internet.

Wire-O Spezialbindung, bei der in einen Papierblock auf einer Seite Löcher (rund oder eckig) in gleichen Abständen gestanzt werden. Durch diese Löcher wird eine Art Plastikspirale gezogen. Verwandte Bindungsarten sind die PE- und die Spiralbindung.

World Wide Web (WWW) Multimedial aufbereitetes Informationssystem, das dem Netzsurfer grafisch anschauliche Dokumente, die Webseiten, liefert, die wiederum über Hyperlinks verknüpft werden können.

Workflow Unter Workflow ist der Arbeitsablauf in der Abfolge seiner einzelnen Prozessschritte oder Fertigungsstufen zu verstehen. In der grafischen Industrie wird damit die komplette Auftragsabwicklung eines Druckauftrags, vom Auftragseingang bis zur Auslieferung des fertigen Druckproduktes, beschrieben. Die früher übliche Arbeitsteilung zwischen Auftraggeber, Vorstufenbetrieb und Druckerei/Buchbinderei wird heute schon weitgehend durch eine digitale Vernetzung ersetzt.

Wortabstand Abstand zwischen den Wörtern.

Z

Zeilenabstand Vertikaler Abstand zwischen den Zeilen, Durchschuss.

ZIP Verlustfreie Datenkompression. Hier werden nur Daten entfernt, die keine neue Information enthalten. Bei Anwendung auf hochaufgelöste Bilddaten ist der Kompressionsfaktor gegenüber der JPEG-Komprimierung allerdings sehr gering. Wird von vielen Entpackern plattformübergreifend angewandt z.B. WINZIP.

 

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